Bedrohte Pflanzenarten fördern

Aktionsplanarten

Sehr seltene und gefährdete Pflanzenarten, für welche der Kanton Zürich eine besondere Verantwortung hat. Für jede wurde ein Aktionsplan erstellt.

Artverantwortliche

Für jede Aktionsplanart ist ein Experte oder eine Expertin verantwortlich.

Populationen

Die Pflanzen einer Art bilden kleine oder grosse Populationen, je nachdem wie günstig die Bedingungen für die Art sind.

Ziele

beschreiben, wie sich die Populationen künftig entwickeln sollen, damit die Art langfristig erhalten bleibt.

Idealbiotope

Wo Aktionsplanarten gut gedeihen, werden die Standortsbedingungen analysiert. Daraus lassen sich Idealbiotope ableiten. Diese geben den Massstab vor für die Aufwertung und die Schaffung von neuen Wuchsorten.

Massnahmen

Primär werden die Lebensräume der ursprünglichen Vorkommen der Aktionsplanarten gemäss ihrer Ansprüche aufgewertet. Sekundär werden Aktionsplanarten vermehrt, um bestehende Populationen durch Ansiedlungen zu verstärken oder um neue Populationen zu gründen.

Kontrollen

Die Artverantwortlichen, aber auch Freiwillige besuchen Populationen, erfassen die Grösse des Bestandes und überprüfen die Wirkung der Massnahmen.

Berichte

Jährlich verfassen die Artverantwortlichen einen Bericht über die Entwicklung der Populationen, den Erfolg der Massnahmen und die Erreichung der Ziele.

Planung

Aufgrund der in den Jahresberichten dargestellten Erfahrungen planen die Artverantwortlichen die Massnahmen und Kontrollen für das folgende Jahr.

Beobachtungen

Die Artverantwortlichen prüfen von Dritten gemeldete Beobachtungen und ordnen diese den Populationen der Aktionsplanarten zu.

Freiwillige

unterstützen die Artverantwortlichen bei der Kontrolle von Populationen und der Vermehrung von Aktionsplanarten.

Organisation des Projektes

durch topos Marti & Müller AG im Auftrag der Fachstelle Naturschutz des Kantons Zürich.

Die Applikation wird von Gabriel-Software entwickelt.